Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche in Planung

Gemeinsam mutiger werden.

Voraussichtlicher Beginn: frühestens ab 2027.

Kindgerechte Therapiematerialien in der Praxis

Manche Ängste werden mit der Zeit immer größer. Kinder oder Jugendliche ziehen sich zurück, vermeiden bestimmte Situationen oder trauen sich immer weniger zu.

Neben der Einzeltherapie kann eine Gruppentherapie für manche Kinder und Jugendliche eine hilfreiche Behandlungsform sein.

Derzeit sind verhaltenstherapeutische Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche mit Ängsten in Planung.

Ein konkreter Start kann erst erfolgen, wenn sich genügend Kinder beziehungsweise Jugendliche ähnlichen Alters mit therapeutisch passenden Anliegen zusammenfinden.

Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigte können ihr Interesse bereits jetzt unverbindlich mitteilen.

Eine Interessenbekundung ist keine Anmeldung, keine Warteliste und keine Zusage eines Therapieplatzes. Sie dient ausschließlich dazu, den Bedarf und mögliche zeitliche Überschneidungen einzuschätzen.

Geplante Altersgruppen

Altersnah und fachlich passend zusammengestellt.

Kinder, etwa 9 bis 12 Jahre

Die Gruppe könnte passend sein, wenn ein Kind beispielsweise:

  • sich in der Schule wenig zutraut,
  • Angst vor neuen Situationen hat,
  • sich nur schwer von seinen Eltern lösen kann,
  • sich häufig Sorgen macht,
  • bestimmte Situationen, Tiere, Orte oder Aktivitäten vermeidet,
  • sich mehr Sicherheit und Selbstvertrauen wünscht.

Jugendliche, etwa 13 bis 17 Jahre

Die Gruppe könnte passend sein, wenn ein Jugendlicher beispielsweise:

  • sich in Gruppen oder vor anderen Menschen unsicher fühlt,
  • Angst vor Bewertung, Ablehnung oder dem Ausgelachtwerden hat,
  • Referate oder Prüfungen als stark belastend erlebt,
  • sich aufgrund von Ängsten zunehmend zurückzieht,
  • häufig grübelt oder sich viele Sorgen macht,
  • wieder mehr Sicherheit und Freiheit im Alltag gewinnen möchte.

Warum kann eine Gruppe hilfreich sein?

Viele Kinder und Jugendliche denken zunächst: „Nur mir geht es so.“

In einer therapeutischen Gruppe erleben sie häufig: „Anderen geht es ganz ähnlich wie mir.“

Das kann entlasten, Mut machen und das Gefühl verringern, mit den eigenen Schwierigkeiten allein zu sein.

In einer Gruppe können Kinder und Jugendliche:

  • von den Erfahrungen anderer lernen,
  • neue Verhaltensweisen in einem geschützten Rahmen ausprobieren,
  • Rückmeldungen erhalten,
  • schwierige Situationen Schritt für Schritt üben,
  • erleben, wie andere trotz Angst aktiv werden,
  • sich gegenseitig ermutigen,
  • gemeinsam Fortschritte wahrnehmen.

Gerade bei sozialen Ängsten bietet eine Gruppe konkrete Übungsmöglichkeiten, die in einer Einzeltherapie nur eingeschränkt hergestellt werden können.

Verhaltenstherapeutische Gruppen sind eine wissenschaftlich untersuchte Behandlungsmöglichkeit bei Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Ob eine Gruppen- oder Einzeltherapie im individuellen Fall geeigneter ist, wird persönlich geprüft.

Wie wird gearbeitet?

Die Gruppen orientieren sich an wissenschaftlich fundierten Methoden der Verhaltenstherapie.

Je nach Alter und Anliegen können insbesondere eingesetzt werden:

  • verständliche Informationen über Angst,
  • gemeinsame und individuelle Ziele,
  • Übungen zum Umgang mit belastenden Gedanken und Körperreaktionen,
  • schrittweise Annäherung an vermiedene Situationen,
  • Verhaltensexperimente,
  • ACT-basierte Methoden,
  • achtsamkeitsbasierte Übungen,
  • Übungen innerhalb und außerhalb der Gruppe.

Interessenformular für Gruppen

Interessenformular in Vorbereitung.

Das Formular zeigt den geplanten Ablauf für zukünftige Gruppenangebote. Echte Interessenbekundungen erfolgen derzeit telefonisch oder per E-Mail.

Interesse an
Hauptanliegen
Mögliche Wochentage
Mögliche Zeitfenster zwischen 13:00 und 19:00 Uhr

Die Zeitfelder sind als einzelne Optionen angelegt und können später leicht angepasst werden.

Bitte tragen Sie keine ausführlichen medizinischen Befunde, Diagnosen oder sensiblen Gesundheitsdaten in dieses Formular ein. Diese werden nur in einem geeigneten persönlichen oder technisch geschützten Rahmen besprochen.

Dieses Formular versendet und speichert derzeit keine Daten. Eine echte Interessenbekundung führt weder zu einem Behandlungsvertrag noch zu einer Reservierung oder Zusage eines Therapieplatzes.